Über Grieth und ihre Geschichte

Am 07. Dezember 1250 ist den Bürgern von Grieth ausdrücklich das Recht der Bürger von Kleve und Kalkar verliehen worden, eben der beiden ersten und bislang einzigen Stadtgründungen des Klever Grafen.

Der Rhein ist Vater aller Dinge

Mit diesen Worten müsste der Chronist die Geschichte der Stadt Grieth beginnen.

Oft hat der Rhein im Laufe der Jahrhunderte sein Bett verlagert. 

Die Lage am Rhein bestimmte über Jahrhunderte das Schicksal Grieths, sie entschied über Wohl und Wehe, über wirtschaftlichen Wohlstand und Niedergang der Fischer, Schiffer und Händler, die den Großteil der Bevölkerung stellten. 

Name

Aus der Gründungsurkunde von 1250 geht hervor, dass es sich um eine planmäßige Anlage handelte. (…die neu gegründete Stadt auf der Wisseler Wardt, welche Grieth genannt wird.) 

Hier hat offensichtlich weder ein Hof, wie später zu Griethausen, noch ein Dorf, wie Kalkar, auch nicht eine Burg, wie die Kranenburg der Neugründung ihren Namen geliehen.